Mischung aus C- und S-Klasse – die neue Mercedes Benz E-Klasse W213

Mit einem Vierzylinder-Diesel geht die neue Mercedes Benz E-Klasse W 213 an den Start. Sie bietet u. a. zwei imposant große Displays anstelle klassischer Instrumentierung und eine hohe Anzahl Assistenzsysteme. Äußerlich präsentiert sich die neue E-Klasse als eine Mischung aus C- und S-Klasse, wirkt allerdings etwas flacher und breiter. Die Gesamtlänge wuchs um 4,3 Zentimeter auf 4,92 Meter und der Radstand nahm um 6,5 Zentimeter zu und misst jetzt 2,93 Meter.

Die Frontpartie ist unterschiedlich gestaltet, je nach Designvariante. In der Basis- und Exclusiv-Version trägt ein klassischer Kühler den Stern am oberen Rand. Die Ausstattungslinien AMG und Avantgarde sind mit einem Sportkühler ausgerüstet, der einen großem Stern in der Mitte trägt. Die echten Neuerungen sind jedoch in der Innenraumgestaltung und der Technik zu finden.

Große Displays und Bedienung per Sprache – Instrumentierung der neuen Mercedes Benz E-Klasse

Das Niveau der Innenraumgestaltung erreicht durchaus das der viel gelobten Audi-Verarbeitung, jedoch mit eigener Machart. Den ersten Eindruck prägen zwei 12,3″ Displays (ca. 31 Zentimeter Bildschirmdiagonale). Sie bilden eine beeindruckende Fläche mit hoher Brillanz und einer Auflösung von 1.920 x 720 Pixel. Allerdings ist der Abstand ihrer Einfassung und dem oberen Rand der Windschutzscheibe etwas klein geraten und auf Verlangen schiebt sich zudem auch noch ein Head-Up-Display dazwischen.

Über Touchfunktionen verfügen die Displays nicht, dafür hat aber der Controller auf der Mittelkonsole ein Touchpad, und ein weiteres ist am Lenkrad vorhanden. Damit lassen sich u. a. die in großer Anzahl vorhandenen Elemente der atmosphärischen Ambiente-Illumination in 64 Farben einstellen. Mit Hilfe dieses Pads lässt sich außerdem durch die Registerkarten-Menüs des Mitteldisplay wischen. Diese Konfiguration ergänzt zudem den Drehdrücksteller und das Touchpad auf der Mittelkonsole. Darüber hinaus versteht die neue Mercedes Benz E-Klasse auch Spracheingabe und -steuerung. Über effektstarke Gestensteuerung verfügt der Neue aus dem Schwabenländle nicht.

Die Motorisierungs-Varianten

Zwei Varianten stehen zur Verfügung. Der Basis-Benziner E 200 leistet mit seinem neuen Vollaluminium-Triebwerk 184 PS. In der mittleren Ausbaustufe leistet die Diesel-Version E 220d mit komplett neu entwickeltem Diesel-Aggregat 194 PS bei 400 Nm maximalem Drehmoment und soll pro 100 Kilometer nur 3,9 Liter verbrauchen. Das Business Modell beschleunigt auf Tempo 100 in 7,3 Sekunden und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h. Gut gelungen kombiniert sind die Antriebe mit einer derzeit neunstufigen Getriebeautomatik, die für sparsamen Verbrauch sorgt. Darüber hinaus ist das Geräuschniveau der Motoren deutlich reduziert. Optionale Luftfederung sorgt beim E 220d außerdem für ein bequemes und sanftes Fahren.

Die Assistenzsysteme

Die neue Mercedes Benz E-Klasse setzt in der Sparte Fahrassistenz neue Maßstäbe. Serienmäßig enthält sie Radar, Doppelkamera, eine zahllose Anzahl an Sensoren und mit dem Drive Pilot fährt das Fahrzeug sicher durch den Verkehr. Bis 210 km/h auf der Autobahn kann die Lenkarbeit und das Betätigen von Gaspedal und Bremse eingestellt werden. Damit der Fahrer allerdings dabei nicht einschläft, muss er in definierten Zeitintervallen mit einem Finger über eine von zwei Sensortasten am Lenkrad streichen. Der Mercedes fährt dabei autonom und achtet sowohl auf Verkehrszeichen als auch auf andere Verkehrsteilnehmer. Bei Betätigung des Blinkers ist zudem ein teilautonomes Wechseln der Fahrspur und Überholen möglich.

Zu guter Letzt – Die Preise

Der Einstiegspreis in die neue Mercedes Benz E-Klasse liegt bei 45.303 Euro für einen E 200 Benziner. Daneben stehen noch die Diesel-Versionen E 220 d mit 47.124 Euro, sowie der E 350 d mit mindestens 55.603 Euro im Angebot. Das Exclusive-Exterieur- und das Avantgarde-Paket kosten zwischen 655 und 1.250 Euro. Für den AMG-Look wird, je nach Basismodell, 2.797 oder 3.332 Euro verlangt.


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